Zahnfleischbehandlung
Wenn Mikroorganismen die Regie in der Mundhöhle übernehmen…
Unsere Mundhöhle ist von der Natur aus mit einer Vielzahl von Organismen besiedelt. Ihre Nahrung erhalten sie in Form der sog. Plaque, unserem Zahnbelag.
Stellen wir diesen Mikroorganismen zuviel Nahrung zur Verfügung, vermehren sie sich stark. Ihre Stoffwechselprodukte lösen Zahnfleischentzündungen (Gingivitis) aus: Das Zahnfleisch blutet bereits auf leichte mechanische Reizung hin (Blut beim Biss in den Apfel). Ignoriert man diese Warnzeichen, kommt es in der Folge zusätzlich zu einer Entzündung des Knochens, verbunden mit Knochenrückgang. Erst jetzt spricht man von Parodontitis (Parodontose).
Während die Zahnfleischentzündung (Gingivitis) bei rechtzeitiger Behandlung vollständig ausheilt, bleibt einmal verlorener Knochen für immer verloren.
Viele Patienten glauben, dass die Parodontitis ein „unabwendbares Schicksal“ im Zusammenhang mit dem Älterwerden ist.
Das stimmt nicht!!
Eine konsequente Zahnfleischbehandlung bedeutet für den Patienten:
• länger die eigenen Zähne erhalten,
• auf Zahnersatz verzichten zu können,
• mehr Lebensqualität,
• geringerer Einsatz von finanziellen Mitteln,
• keine systemische Schädigung durch Parodontalbakterien (Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen).
Das persönliches Parodontitis-Risiko unserer Patienten ermitteln wir routinemäßig.
Gern klären wir Sie ausführlich über Behandlungsalternativen und prophylaktische Maßnahmen auf (PZR), damit Sie selbst die Regie in Ihrer Mundhöhle behalten oder wiedererlangen.